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 © 03/04/2002  Michael Rein
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Bretagne 2002
 
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Reise  
Literatur: - Bretagne - Richtig Reisen, DuMont (22,50 €) 
Kartensätze: - Deutschland: Aral Straßenkarte Deutschland 1:1.000.000 
- Benelux: Aral Straßenkarte Benelux 1:500.000
- Frankreich: Aral Straßenkarte Frankreich 1:1.000.000 

- Bretagne: Michelin Bretagne (gelb) 230, 1:200.000 

Die Aralkarten zur Übersicht sind Leihgabe meines Vaters, die Michelin kostet in Deutschland üblicherweise 7 €, in Frankreich hingegen nur 3.50 €. 

Navigation:                  
Strecke:
Die GPS-Waypoints, deren ich täglich ca. 25 setzte findet man hier: download.zip

Die von mir gewählte Strecke verlief im Wesentlichen immer der Küste entlang. Wir fuhren gegen den Uhrzeigersinn rund 1500 km Küstenstraßen und 500 km landeinwärts.


Um etwas mehr von der Schönheit der Gegend zu sehen, sei jedem eine Navigation per GPS auf 2° oder 3° Straßen (weiß in Michelinkarten) empfohlen. Diese Straßen sind zumeist eher schmal, kurvig, verschmutzt und selten benutzt. Aber genau deshalb wendet man sich dann vom Mainstream ab und fühlt tiefer in die Region hinein. Viel Gelegenheit zum Offroadfahren findet man hingegen nicht, sodass man mit Straßenbereifung gut bedient ist.
Teilnehmer:



Reisezeit:



Anreise:
Jörn     BMW R 100 GS
& ich   BMW HPN Rallyesport


Anreise DI vor Ostern über Nacht auf MI.
Rückreise Ostermontag über Nacht auf DI.


Anreise mit 2 BMW Enduros auf einem Anhänger  850 km / Weg von Bochum aus.

Nachtfahrten waren insofern vorteilhaft, als dass nicht nur jeweils durch Fahrerwechsel und Erholungsphasen jeweils ein Tag gewonnen werden konnte, sondern auch weite Strecken in Frankreich über Landstraße bewältigt werden mußten. Die nächtliche Verkehrsruhe bot ein deutlich flüssigeres Vorankommen: Es konnte auf der gesamten Strecke ein Schnitt von fast 90 km/h realisiert werden, wobei auf Frankreichs Autobahnen Gespanne mit Hänger 130 km/h fahren dürfen, in Belgien immerhin 120.

Mein Golf  TDI verbrauchte im Schnitt 7.9 Liter bei Vmax von 135 km/h. Je nach Autobahnanteil ist mit 5 bis 20 € Autobahngebühr in Frankreich zu rechnen. Einen Ersatzkanister mitzunehmen sei an dieser Stelle empfohlen, da nachts in Frankreich sämtliche Tankstellen geschlossen bleiben.

Das Gespann parkte ich auf einem öffentlichen Parkplatz im Zentrum von Montaine, wobei der Hänger mit einer Kette unter einer Laterne gesichert wurde. Alternativ könnte man auch einen Landwirt nach einer Parkgenehmigung für ein nettes "Dankeschön" fragen, doch wir waren damals zu früh am Tag dafür angekommen, als dass wir hätten jemanden ansprechen können oder wollen.

Zelten: Viele Zeltplätze sind zur Osterzeit noch geschlossen.
Zur Not kann auch mal ein nicht geöffneter Campingplatz als Unterlage zum Zeltaufbau dienen. Dies sollte niemanden stören, wenngleich dies rein juristisch Hausfriedensbruch wäre. Doch wenn man abends in aller Dunkelheit eine Unterkunft sucht und sie morgens bei Sonnenaufgang ohne Störung wieder verläßt, hat ein jeder ein Einsehen.
Wildcamping: Wildcamping um diese Jahreszeit war anscheinend kein Problem und wurde allseits nur belächelt. Selbst die unwahrscheinlichsten Orte blieben von Angriffen der Anwohner oder Gendarmerie zum Campieren unangetastet. Allerdings sollte nachts mit Nachtfrost gerechnet werden. Sonnenuntergang war laut GPS um 19:40 Uhr, so dass wir uns ab 19 h auf die Suche nach einem netten Plätzchen machten. Selbst oben auf den Felsen der Steilküste haben wir gezeltet, da nur Windgeschwindigkeiten bis 20 km/h angesagt wurden. Die Strände und deutlich ausgeschilderten Naturschutzgebiete sollten allerdings doch gemieden werden.
Unkosten: Man erhält Superkarftstoff verbleit, der für meine BMW sicher besser ist als all die unverbleiten Karftstoffe. In der Bretagne ist der Kraftstoff noch ca 10% teuerer als anderswo in Frankreich. Ich zahlte 1.10 €.

Die Anreisekosten halten sich bei Hängeranfahrt und geteilten Kosten in Grenzen. Zudem existiert in diese Richtung noch kein Autozugangebot der Bahn.  Bei rund 8 L / 100 km Verbrauch meines Diesels und 0.80 € / L  ergeben sich für die 2 x 850 km Anreiseweg rund 110 €, die durch die Anzahl der Mitfahrer geteilt werden können.

Wetter: Auf der ADAC-Site folgten wir der Wettervorhersage. Bei wechselnd wolkiger Vorhersage würde ich schon von einer Reise zu dieser Jahreszeit abraten. Diesig war es trotz aller Sonnenanbetung im Süden der Bretagne zu unserer Reisezeit leider doch. Der Norden allerdings zeigte sich von seiner besten Seite mit strahlend blauem Himmel. Regen hatten wir keinen. Immerhin konnten wir tagsüber mit bis zu 17°C rechnen. Nachts hatten wir regelmäßig Frost, sodass das Zelt von einer Eisschicht bedeckt und auch der Sattel gefroren war.

 
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