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20/02/2000 Michael
Rein
last update
10/05/2001
|
Aus Kohle/Kevlar aber Koffer zu formen, das zu einem angenehmen Preis,
sollte eine neue Herausforderung sein...
Fraglich blieb zunächst die Verwendung und Bearbeitung des Materials.
Ein Besuch bei der Fa.
Schloesser & Cramer in Wuppertal brachte etwas mehr Licht in die Sache.
Als äußere Schichten sollte Kohle verbaut werden (Stabilität
und Lichtschutz). Dazwischen finden dann 2-3 Schichten Aramid-Kohle oder nur
Aramid Anwendung. Bei einer 5lagigen Wandstärke beläuft sich das Gewebegewicht
auf knapp 1kg, wenn man 0.3mm Feingewebe zugrunde legt. Ob die Theorie, welche
selbiges Gewicht noch einmal für das Harz kalkuliert, nun real auch greift,
bleibt in weiteren Expertengesprächen zu klären...
Einen Ordner mit Materialübersicht gab es gratis dazu.
"...wohl
eher Faktor 1.5". Heinz Ruhroth von Heru-Carbontec
stellte sich als absoluter Fachmann heraus (20 Jahre Renn- und Duroplast/Carbon-Erfahrung).
In Kooperation mit ihm wollte ich die Koffer anfertigen. Zur Stabilitaetssteigerung
sollten auch an verschiedenen Stellen Sandwichmaterial eingelassen werden. Epoxidharz
ist das Harz der Wahl, weil nur dies die Flexibilität des Matrixaterials
auch verwirklichen läßt.
Sollte jemand diesen Gedanken aufnehmen wollen, so will ich gern helfen, wo ich kann.
Ich werde mich auf Alukoffer vorerst konzentrieren.
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