| Literatur: |
- Schweiz - Michelin, grüner Reiseführer, 28 DM
- Provence, Cote d´Azure - Richtig Reisen (DuMont), 40 DM
- Roussillon, Languedoc - Richtig Reisen (DuMont), 40 DM
- Pyrenäen - Reise Know How, 40 DM
- Unterkunft, sonst. - Let´s Go Europe 98, 40 DM
Außerdem habe ich mir beim ADAC nützliche Literatur
zur Route und Unterkunft / Camping beschafft. Weiter hätte ich für
die Alpen besser einen Blick noch in den großen Denzel Alpenstraßenführer
geworfen.
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| Kartensätze: |
- Deutschland: Aral Straßenkarten Deutschland 4 & 6, 1:400.000
- Schweiz: Aral Straßenkarte Schweiz, 1:500.000
- Frankreich: Aral Straßenkarte Frankreich, 1:1.000.000
Michelin (gelb) 234, 235, 244, 245; 1:200.000
- Spanien: Michelin Pyrenäen (rot) 443, 1:400.000
Die Michelin Straßenkarten kauft man besser in einer Buchhandlung
in Frankreich, da die große Karte dort nur 30 Fr.= ca. 10,- DM kostet.
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| Jugendherbergen: |
- maximales Alter: In Bayern 26 Jahre, sonst Pech! Anderswo war es
egal.
- Kosten: 20 ¿ 30 DM, Schweiz ist teurer, Spanien billiger
- Frühstück: Immer inklusive, manchmal aber nicht wertvoll,
da es nur Baguette mit Jam gibt (die Milch füllt auf)
- Hygiene: Völlig unterschiedlich beachtet worden. I.A. gilt:
je größer die Stadt, desto voller und unsauberer sind die Herbergen.
- Diebstahl: Auch hier ist besonders in großen Städten in
Frankreich, Italien und Spanien Vorsicht geboten:
Marseile, Montpellier, Mailand, Barcelona. In Deutschland
und der Schweiz braucht man sich nicht zu fürchten.
- Besonders schöne Herbergen: Koblenz, Konstanz, Lindau, Nizza.
- Ankündigung: Manchmal muß man schon morgens in der Jugendherberge
sich ankündigen (Nizza), damit man überhaupt ein Zimmer bekommt.
- Je weiter man nach Süden kommt, um so eher hat man die Chance,
in ein gemischt geschlechtliches Zimmer zu geraten. |
| Zelten: |
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Orte: Zeltplätze gibt es an allen schönen Stellen und in jedem
Ort in Südeuropa.
- Hygiene: Sollte man zuerst testen, bevor man eine Übernachtung
plant. Zumindest die Duschen sollten sauber sein. Meistens sieht man diese
Plumsklos ohne Schüssel. Die sind gewöhnungsbedürftig aber
hygienisch problemlos.
- Preis: 10 ¿30 DM für eine Person mit Zelt pro Nacht.
- Qualität: Mehr Sterne bedeuten nicht unbedingt einen schöneren
Campingplatz, aber auf jeden Fall mehr Geld. Man kann auch schöne
2 Sterne Plätze finden.
- Waschen: Bei vielen Plätzen hat man die Möglichkeit, zu
waschen ( 10-15 DM mit Trocknen)
- Fliegen: Entweder hat man Insektenspray dabei, oder man sollte sich
mit dem Aufstehen beeilen, da sie Fliegen in warmen Gegenden mit den ersten
Sonnenstrahlen bei trockenem Wetter auftreten. Die Dinger sind unglaublich
dreist und auf die Dauer einfach nervtötend. |
| Wildcamping: |
- Prinzipiell überall möglich, wenn auch hier und dort verboten.
In Frankreich sollte man auf der Hut sein, da die Franzosen einen ausgeprägten
Jagtsinn haben. Ansonsten einfach den Bauern vorher fragen, ob man sich
auf seinem Land niederlassen darf (hab ich noch nicht gemacht).
- Auf Pässen: Es wird nachts kalt! Keine Angst vor den Kühen,
die Tiere sind völlig harmlos und können im schlimmsten Fall
nur das Zelt umwerfen. Mit dem Moped freunden sich die Tiere schnell an.
Man sollte darauf achten, ob die frei laufenden Kühe einen Euter haben
oder doch Bullen sind!
- Wasser: Man sollte, wenn man nicht in Bachnähe campt, einen
Wasservorrat von 5 Litern zum Kochen, Spülen und Waschen mitnehmen.
Zum Spülen reicht auch manchmal ein feuchtes Tuch, welches eigentlich
für den Fall der Fälle mit Flitzekacke eingepackt war. Das Geschirr
kann man über Nacht draußen stehen lassen, durch die Luftfeuchtigkeit
löst sich der Rest schon gut, hat das Problem, wilde Tiere oder Katzen
anzuziehen.
- Sicherheit: Ich parke mein Moped 2 ¿3 m vor meinem Zeltausgang und
zwar so, daß der Scheinwerfer auf das Zelt leuchtet (so kann man
bei Dunkelheit noch kochen). Die Koffer lasse ich am Moped, da sie dort
gesichert sind (auch weniger Arbeit). Zur Not habe ich ein Messer dabei,
um mich gegen wilde Tieren notdürftig wehren zu können, braucht
man aber eigentlich nicht. Hupen verscheucht die Tiere meistens schon. |
| Diebstahl: |
-
Die Diebstahlrate ist in solchen Städten immer groß, in denen
die Diskrepanz zwischen Arm und Reich recht groß ist (Grenoble, Nizza,
Montpellier, Barcelona). Ausnahmepositionen nehmen Mailand und Marseile
ein. Solche Orte sollte man als Mopedfahrer immer meiden, wenn man vor
hat dort abzusteigen. Unter den Hintern wird das Motorrad zum Glück
noch nicht geklaut. Ansonsten den Rahmen mit einem Schloß erster
Klasse an einem Metallpfosten (Schild) sichern und dem Parkplatzwächter
gut zureden. Übernachtungen meiden!
- Wenn man etwas am Moped sichern will, dann auch wirklich ‹sichernñ.
In Barcelona wurde mein Helm, welchen ich mit der Sicherungsschlaufe am
Helmschloß fixierte, im Vorbeigehen gestohlen. Ich habe zum Glück
den Dieb gesehen und den Helm zurück geholt. Dennoch sind die Diebe
derart dreist, daß sie die unglaublichsten Aktionen starten, um die
Passanten zu bestehlen. Also Vorsicht im Großstädten!
- In der Schweiz gilt alles Gesagte eher weniger. Die Bürger,
insbesondere in der deutschsprachigen und französischen Schweiz, sind
sehr korrekt. Insofern keine Angst bei Stadtrundgängen, das Moped
kann vollbepackt am Straßenrand abgestellt werden! |
| Polizei: |
- In der Schweiz (ohne Tessin) sollte man sich an ALLE Verkehrsregeln
halten! Die Polizei dort hat ein Strafmaß für die kleinsten
Vergehen (Überqueren einer durchgezogenen Linie: 500 DM, Jedes km/h
zu schnell: 30 DM), welches sich außerhalb meiner Einsicht bewegt.
Entsprechend langsam wird dort auch gefahren. Internationale Sprachkenntnisse
der Polizei vorhanden.
- Im Tessin und in Italien ist alles egal, selbst die roten Ampeln!
Nur einen Unfall sollte man besser nicht verursachen (ein Rempler kümmert
niemanden). Helmpflicht egal, ist aber aus eigenem Interesse aber besser.
Englisch ist nicht bekannt.
- Ähnlich ist auch die französische Polizei gesonnen. Nur
an rote Ampel und im groben Bereich an die Geschwindigkeit sollte man sich
(besonders als Deutscher) halten. Englisch ist oftmals Fehlanzeige.
- Die Spanier verstehen wenig Spaß. Besonders die PGC ist sehr
streng und weist auch auf Vergehen rechtzeitig hin. Nur die Geschwindigkeit
scheint dort auch nicht sonderlich zu interessieren. Manche sprechen Englisch. |