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 © 10/10/1998  Michael Rein
last update 10/05/2001
 
Diplomreise 1998
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Reisebericht 

Reise 
 
Literatur: - Schweiz - Michelin, grüner Reiseführer, 28 DM 
- Provence, Cote d´Azure - Richtig Reisen (DuMont), 40 DM 
- Roussillon, Languedoc - Richtig Reisen (DuMont), 40 DM 
- Pyrenäen - Reise Know How, 40 DM 
- Unterkunft, sonst. - Let´s Go Europe 98, 40 DM 

 

Außerdem habe ich mir beim ADAC nützliche  Literatur zur Route und Unterkunft / Camping beschafft. Weiter hätte ich für die Alpen besser einen Blick noch in den großen Denzel Alpenstraßenführer geworfen. 

Kartensätze: - Deutschland: Aral Straßenkarten Deutschland 4 & 6, 1:400.000 
- Schweiz: Aral Straßenkarte Schweiz, 1:500.000 
- Frankreich: Aral Straßenkarte Frankreich, 1:1.000.000 
                      Michelin (gelb) 234, 235, 244, 245; 1:200.000 
- Spanien: Michelin Pyrenäen (rot) 443, 1:400.000 

Die Michelin Straßenkarten kauft man besser in einer Buchhandlung in Frankreich, da die große Karte dort nur 30 Fr.= ca. 10,- DM kostet. 
 


Jugendherbergen: - maximales Alter: In Bayern 26 Jahre, sonst Pech! Anderswo war es egal. 
- Kosten: 20 ┐ 30 DM, Schweiz ist teurer, Spanien billiger 
- Frühstück: Immer inklusive, manchmal aber nicht wertvoll, da es nur Baguette mit Jam gibt (die Milch füllt auf) 
- Hygiene: Völlig unterschiedlich beachtet worden. I.A. gilt: je größer die Stadt, desto voller und unsauberer sind die Herbergen. 
- Diebstahl: Auch hier ist besonders in großen Städten in Frankreich, Italien und Spanien Vorsicht geboten: 
   Marseile, Montpellier, Mailand, Barcelona. In Deutschland und der Schweiz braucht man sich nicht zu fürchten. 
- Besonders schöne Herbergen: Koblenz, Konstanz, Lindau, Nizza. 
- Ankündigung: Manchmal muß man schon morgens in der Jugendherberge sich ankündigen (Nizza), damit man überhaupt ein Zimmer bekommt. 
- Je weiter man nach Süden kommt, um so eher hat man die Chance, in ein gemischt geschlechtliches Zimmer zu geraten. 
Zelten: - Orte: Zeltplätze gibt es an allen schönen Stellen und in jedem Ort in Südeuropa. 
- Hygiene: Sollte man zuerst testen, bevor man eine Übernachtung plant. Zumindest die Duschen sollten sauber sein. Meistens sieht man diese Plumsklos ohne Schüssel. Die sind gewöhnungsbedürftig aber hygienisch problemlos. 
- Preis: 10 ┐30 DM für eine Person mit Zelt pro Nacht. 
- Qualität: Mehr Sterne bedeuten nicht unbedingt einen schöneren Campingplatz, aber auf jeden Fall mehr Geld. Man kann auch schöne 2 Sterne Plätze finden. 
- Waschen: Bei vielen Plätzen hat man die Möglichkeit, zu waschen ( 10-15 DM mit Trocknen) 
- Fliegen: Entweder hat man Insektenspray dabei, oder man sollte sich mit dem Aufstehen beeilen, da sie Fliegen in warmen Gegenden mit den ersten Sonnenstrahlen bei trockenem Wetter auftreten. Die Dinger sind unglaublich dreist und auf die Dauer einfach nervtötend. 
Wildcamping: - Prinzipiell überall möglich, wenn auch hier und dort verboten. In Frankreich sollte man auf der Hut sein, da die Franzosen einen ausgeprägten Jagtsinn haben. Ansonsten einfach den Bauern vorher fragen, ob man sich auf seinem Land niederlassen darf (hab ich noch nicht gemacht). 
- Auf Pässen: Es wird nachts kalt! Keine Angst vor den Kühen, die Tiere sind völlig harmlos und können im schlimmsten Fall nur das Zelt umwerfen. Mit dem Moped freunden sich die Tiere schnell an. Man sollte darauf achten, ob die frei laufenden Kühe einen Euter haben oder doch Bullen sind! 
- Wasser: Man sollte, wenn man nicht in Bachnähe campt, einen Wasservorrat von 5 Litern zum Kochen, Spülen und Waschen mitnehmen. Zum Spülen reicht auch manchmal ein feuchtes Tuch, welches eigentlich für den Fall der Fälle mit Flitzekacke eingepackt war. Das Geschirr kann man über Nacht draußen stehen lassen, durch die Luftfeuchtigkeit löst sich der Rest schon gut, hat das Problem, wilde Tiere oder Katzen anzuziehen. 
- Sicherheit: Ich parke mein Moped 2 ┐3 m vor meinem Zeltausgang und zwar so, daß der Scheinwerfer auf das Zelt leuchtet (so kann man bei Dunkelheit noch kochen). Die Koffer lasse ich am Moped, da sie dort gesichert sind (auch weniger Arbeit). Zur Not habe ich ein Messer dabei, um mich gegen wilde Tieren notdürftig wehren zu können, braucht man aber eigentlich nicht. Hupen verscheucht die Tiere meistens schon. 



 
Unkosten: - Ohne Sprit kam ich mit Hundert Mark am Tag wunderbar hin. Meistens sogar weniger. Der gesamte Urlaub hat mit Sprit (ohne Reparatur, Inspektion, Reifen) 3.500 DM  gekostet. Autobahnkosten habe ich nicht bezahlt, da ich keine Autobahn im Ausland gefahren bin. Der Transfer nach Süden war jeweils einen Tag über deutsche Autobahnen, somit habe ich auch keine weiteren Unkosten durch Transport (zB. mit der Bahn) gehabt. 


 
Diebstahl: - Die Diebstahlrate ist in solchen Städten immer groß, in denen die Diskrepanz zwischen Arm und Reich recht groß ist (Grenoble, Nizza, Montpellier, Barcelona). Ausnahmepositionen nehmen Mailand und Marseile ein. Solche Orte sollte man als Mopedfahrer immer meiden, wenn man vor hat dort abzusteigen. Unter den Hintern wird das Motorrad zum Glück noch nicht geklaut. Ansonsten den Rahmen mit einem Schloß erster Klasse an einem Metallpfosten (Schild) sichern und dem Parkplatzwächter gut zureden. Übernachtungen meiden! 
- Wenn man etwas am Moped sichern will, dann auch wirklich ősichern˝. In Barcelona wurde mein Helm, welchen ich mit der Sicherungsschlaufe am Helmschloß fixierte, im Vorbeigehen gestohlen. Ich habe zum Glück den Dieb gesehen und den Helm zurück geholt. Dennoch sind die Diebe derart dreist, daß sie die unglaublichsten Aktionen starten, um die Passanten zu bestehlen. Also Vorsicht im Großstädten! 
- In der Schweiz gilt alles Gesagte eher weniger. Die Bürger, insbesondere in der deutschsprachigen und französischen Schweiz, sind sehr korrekt. Insofern keine Angst bei Stadtrundgängen, das Moped kann vollbepackt am Straßenrand abgestellt werden! 
Polizei: - In der Schweiz (ohne Tessin) sollte man sich an ALLE Verkehrsregeln halten! Die Polizei dort hat ein Strafmaß für die kleinsten Vergehen (Überqueren einer durchgezogenen Linie: 500 DM, Jedes km/h zu schnell: 30 DM), welches sich außerhalb meiner Einsicht bewegt. Entsprechend langsam wird dort auch gefahren. Internationale Sprachkenntnisse der Polizei vorhanden. 
- Im Tessin und in Italien ist alles egal, selbst die roten Ampeln! Nur einen Unfall sollte man besser nicht verursachen (ein Rempler kümmert niemanden). Helmpflicht egal, ist aber aus eigenem Interesse aber besser. Englisch ist nicht bekannt. 
- Ähnlich ist auch die französische Polizei gesonnen. Nur an rote Ampel und im groben Bereich an die Geschwindigkeit sollte man sich (besonders als Deutscher) halten. Englisch ist oftmals Fehlanzeige. 
- Die Spanier verstehen wenig Spaß. Besonders die PGC ist sehr streng und weist auch auf Vergehen rechtzeitig hin. Nur die Geschwindigkeit scheint dort auch nicht sonderlich zu interessieren. Manche sprechen Englisch. 

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