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 © 15/07/2002  Michael Rein
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Norwegen 2002
 
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Reise  
Literatur:
- Norwegen - Richtig Reisen, DuMont (22,50 €)  
Kartensätze: - Norwegen, EuroCard 1:800.000
- Lofoten, Nordland, Nr. 4, 1:400.000
Nordlandkarten sind teuer (95 NOK = 13 EUR) und bieten erstklassigen Überblick. Erhältlich an allen Tankstellen mit Shop und gr. Supermärkten in Norwegen.
Navigation:                  
Strecke:
Die GPS-Waypoints findet man hier: download.zip

5800 km in Norwegen

GPS nur wenig hilfreich, da keine Norwegenkarte von Garmin für den StreetPilot verfügbar. Die WorldMap ist ofmals falsch und unvollständig.

direkte Distanzen:
Bergen - Oslo 600 km
Oslo - Trondheim 600 km
Oslo - Trondheim 800 km über Rorös
Trondheim - Lofoten 1000 km (B17), 6 kurze + 1 lange Fähre (Bodö-Moskenes, letzte Abfahrt 21:00 empfehlenswert)
Narvik - Tromsö 300 km
Narvik - Trondheim 1000 km (E6)

Sämtliche Straßen sind asphaltiert. Dennoch hat der Michelin T63 gegen den vielfachen Rollsplit auf der Straße geholfen. Der Asphalt ist meist rauh und Reifenmordend. Nach 6000km war der Reifen hinten glatt. Nur die Hochebenstraßen ab 1300m Höhe sind meist sehr gute Pisten und SingleTrack. Zudem finden sich Wohnmodile überall, was das Fahren nicht sicherer macht. In Juni, zur Mitsommernacht, sind die Straßen touristisch voll. Trotzdem nur wenige Motorradfahrer, meist Wohnmobile. In Südnorwegen viele Busse.

Ein interessanter Abstecher mit 20 Kehren und einer immensen Steigung von 25% verläuft bei Stalheim parallel hoch zum Stalheimfossen. (Bergen-Oslo, E16, Oppheim - dann 11 km Tunnel, nach Tunnelausgang sofort rechts hinauf. Unglaublich, dass dort Reisebusser hochfahren. Oben hat man einen atemraubenden Ausblick auf die trichterförmige Landschaft.

Die Strafen zu Geschw.übertretung sind drakonisch. Die Knippskisten stehen auf Europastraßen und Aortaverbindungen überall, blitzen von vorn. Es soll auch mobile Messungen mit Laserpistole und gar einen Helikopter mit Messinstrumenten geben. Auch ein Auffangen bei der Ausreise vor der Fähre kombiniert mit Abkassieren angesammelter Strafen kann ich nicht bestätigen.. Immerwieder hilft auf ein freundliches Winken, wenn man sich und sein Krad jenseits der Legalität bewegt. Das stimmt versöhnlich.
Insgesamt war die Poliziepräsenz äußerst niedrig und der Sicherheitseindruck überzeugend hoch, so dass sich den Helm öfter am Krad ließ.
Teilnehmer:




Reisezeit:




Anreise:








Gabriele und ich
mit
BMW HPN Rallyesport



2 Wochen
Anreise über Nacht am   FR, 7. Juni
Rückreise                       SO, 23. Juni


850 km Bochum - Frederickshavn (Dänemark) mit Anhänger über Nacht
Ab HH ist die Autobahn frei, und man kann 130 km/h fahren.
(Nachtrag: in F, ESP ist der Hängerbetrieb mit 130 km/h auf Autobahnen erlaubt,
in D und DEN nur 80 km/h. Es ist zwar verboten aber sicherlich nicht waghalsig)
Parken des Gespanns am Cargo Center 3 km außerhalb auf der linken Seite

Stenaline.de

Hinfahrt: Frederickshaven - Oslo, SA 10:00 - 18:00, Nebensaison
Rückfahrt: Oslo - Frederickhavn, SO 19:30 - 7:30 MO, Hauptsaison
EUR 240 mit Außenkabine auf Rückweg für 2 Pers.

Colorline (Hirtshals - Oslo) war deutlich teurer. Kiel - Oslo war aufgrund der kurzfristigen Planung (Buchung am FR) in Anbetracht der wechselhaften Wetters zu kurzfristig und teuer.
Zelten:


Wildcamping:
Zeltplätze findet man zahlreich und günstig. Hammerfeste Nägel, da Erdschicht nur 5 cm tief, darunter Gestein. Igluzelt ist deshalb Tunnelzelt vorzuziehen.

Im Rahmen des Jedermannrechts überall möglich, solange man niemanden stört. Viele Rastplätze im Norden dienen eine Nacht als Lager für Wohnmobile. Wir haben uns einfach dazu gelegt. Rauchen oder Autan sollte in feuchten Regionen gegen Mücken helfen. Keine Angst vor wilden Tieren, sie sind scheu.


Unkosten: Man erhält auch Superkarftstoff verbleit, der für meine BMW sicher besser ist, als all die unverbleiten Karftstoffe. Preise 9 - 10.5 NOK / Liter.

Die Fährfahrt kostete 240 EUR für hin und rück.
Sonstige Fährfahrten im Schnitt bei 100 NOK für 2 Pers. und Krad.

Lebensmittel sind sehr teuer (Dose Cola 1 EUR), Wein nicht erhältlich. REMA, RIMI, COOP sind identisch sortiert. Meist keine Multipacks verfügbar.

Wechselkurs 1 EUR = 7.5 NOK
EUROCARD ist der VISA vorzuziehen. Im Norden vielfach Zahlung mit Karte unmöglich
Wetter: Wir hatten Spitzenwetter: 30° und Sonnenschein. Ist aber die Ausnahmen. Zumeist wechselnd wolkig mit kurzen Güssen, im Süden 20-25°, im Norden 15-20°. Juli und August regenreicher als Juni, Mai. In den Lofoten örtlich sehr wechselhaft, extreme Wolkenbildung. Auf den Vesterolen blasen nördlich Winde mit Eiseskälte, wenngleich dabei in der Sonne bei Windstille 25° erreicht werden können. Insofern sei der ganze Kleidungsbestand bis zur langen U-Hose empfehlenswert. Eine Regenjacke sollte reichen, da die Güsse meist nur kurz andauern.

Ab ca. 1000m schneereiche Landschaft. Mehrere Hochebenen sind noch im Sommer schneebedeckt und nachts eisig kalt. Deshalb sei Zelten in Wassernähe angeraten. Wassertemp. gering mit 10-17° und läd (besonders im Norden) nicht zum Baden ein.

Solange der Wind weht, habens die Mücken schwer. Deshalb hält sich diese Plage in Grenzen. Im Süden, an Flüssen, nerven die kleinen Mückenschwärme, im Norden sind die Insekten größer und leichter zu bekämpfen. Autan hat geholfen.

 
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